Mehr als 14 Jahre lang war Ruby Q von Wiesmadern an meiner Seite – nicht einfach als Hund, sondern als Seele, als Gefährtin, als stilles Licht in meinem Alltag.
Sie hat mein Leben gefüllt: mit Freude, mit Wärme, mit diesem besonderen Funkeln, das nur ein Hund schenken kann, der wirklich angekommen ist.
Am 17. Juni 2026 hat sie ihre Augen für immer geschlossen.
In meinen Armen.
Ganz friedlich.
Ganz getragen.
Seit diesem Moment fühlt sich die Welt anders an – leiser, weiter, und doch ein Stück leerer.
Wenn ich an Ruby denke, sehe ich nicht nur die großen Momente, sondern all die kleinen, unscheinbaren Augenblicke, die unser Leben zusammen gewebt haben:
• Gemeinsame Spaziergänge — ihr ruhiger Schritt neben mir, ihr Blick, der immer fragte: „Gehen wir weiter?“
• Fährtenarbeit — diese Konzentration, diese Freude und Bestimmtheit wenn sie eine Spur gefunden hatte.
• Unser stilles „Wir zwei“ — dieses Gefühl, dass Worte nicht nötig waren.
Ruby war ein Hund, der nicht laut liebte, sondern tief.
Sie war eine, die verstand, ohne dass man erklären musste.
Eine, die da war, ohne sich aufzudrängen.
Eine, die trug, ohne zu fragen.
Der Abschied kam sanft.
Sie lag in meinen Armen, und ich spürte, wie sie losließ – nicht aus Angst, sondern aus Frieden.
Es war ein Moment, der gleichzeitig unendlich schwer und unendlich zart war.
Ich trauere, weil ein Teil von mir mit ihr gegangen ist.
Und ich bin dankbar, weil sie mir so viel gegeben hat, dass es ein Leben lang reicht.
Ich stelle mir vor, wie Ruby Q jetzt über weiche Fährten-Wiesen läuft.
Wie sie frei und leicht ist, ohne Schmerz, ohne Mühe.
Wie sie all jene wiederfindet, die ihr vorausgegangen sind.
Wie sie sich umdreht, kurz lächelt – und weiß, dass ich sie nie vergessen werde.
Für immer
Mein Seelenhund.
Meine kleine große Maus.
Für immer in meinem Herzen.











